Unser Leitbild: Don Bosco

In Don Giovanni Bosco, einem italienischen Erzieher und Priester der Jugend, sehen wir das maßgebende Leitbild für unseren Dienst an und mit der Jugend im Marianum. Er lebte von 1815-1888 in der Gegend von Turin. Seine Sorge galt den Jugendlichen, die aufgrund der schwierigen Zeit in die Stadt Turin kamen und dort sozial entwurzelt, arbeitslos oder straffällig geworden waren. Sein Werk verbreitete sich auf der ganzen Welt, so dass heute ca. 1.800 Niederlassungen Don Boscos und seiner Salesianer weltweit zu finden sind. Eine davon ist bei uns in Buxheim.

Überliefert ist uns von Don Bosco vor allem seine Art und Weise, mit den Jugendlichen zu arbeiten, die er „Pädagogik der Vorsorge“ nannte. Sein Ziel war es, auf diesem Weg die ihm anvertrauten Jugendlichen zu „ehrenhaften Bürgern und guten Christen“ heranreifen zu lassen. Diese „Pädagogik der Vorsorge“ zeichnet sich durch

  • Liebe und Güte als Grundpfeiler
  • Glaube an den guten Kern in jedem Jugendlichen
  • Ganzheitliche Sorge um junge Menschen
  • Familiäre Atmosphäre
  • Fröhlichkeit, Fest, Spiel und Herzlichkeit
  • Leben und Glaube aus.

Die Sendung der Salesianer Don Boscos und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geiste Don Boscos lässt sich in dem Ziel „Damit das Leben junger Menschen gelingt“ zusammenfassen.

 

Auch wir, sowohl Ordensleute als auch weltliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Buxheim richten unser Engagement an diesen Prinzipien aus.

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"Ich möchte, dass Ihr glücklich seid!"

Diesen Wunsch richtete Johannes Bosco an die Kinder und Jugendlichen in seinem Oratorium (Einrichtung für Kinder und Jugendliche) in Turin. Wer würde es den eigenen Kindern nicht wünschen?

 

Doch wie geht das: glücklich werden?

Don Bosco war das klar. Kinder und Jugendliche brauchen sichere Rahmenbedingungen und Menschen, an denen sie sich orientieren können; Menschen, die sie fördern und begleiten auf dem Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeit.

Auch heute ist es mit dem Glücklichwerden schwierig. Wer in unserer Gesellschaft bestehen will, braucht einmal mehr die richtigen Voraussetzungen. Eine gute Schulausbildung zählt wesentlich dazu. Doch zur Bildung gehört mehr: das Entdecken und die Entfaltung der eigenen, individuellen Fähigkeiten, die Ausbildung unterschiedlicher Kompetenzen, das Erleben von Beziehungen und das Hineinwachsen in die Gemeinschaft, das Fragen und Suchen nach dem, was Leben ausmacht.