Romano Guardini (1885-1968) in Bildern und Gedanken

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Heimatdienst Buxheim:

Die Referenten sind beide Male Max Oberdorfer und Helmut Zenz SDB. Jeweils 17.00 Uhr: Abschluss mit einer gesungenen Vesper in der Kartausenkirche.


Samstag, 5. Mai 2012, 15.00 Uhr, Refektorium der Kartause:

„In Spiegel und Gleichnis“. Guardini „an der Iller“

1932 erschien unter dem Titel „In Spiegel und Gleichnis“ ein Sammelband mit Texten ganz unterschiedlicher Art, darunter auch die Landschaftsbetrachtung „An der Iller“. Das erinnert daran, dass Guardini ganz vielfältige Beziehungen zum Unterallgäu und zu Oberschwaben aufweist.

Im Zentrum wird dabei sein Wirken in der Nachkriegszeit von Mooshausen aus stehen, aber auch seine Beziehung zu den Farben in der Natur und in der Kunst.

 

Samstag, 28. April 2012, 15.00 Uhr, Refektorium der Kartause:

„Von der Einsamkeit im Glauben.“ Guardini und Europa – zwischen Mystik und Politik

Am 28. April 1962 erhielt Romano Guardini in Brüssel den hochdotierten Erasmuspreis für seine Verdienste um Europa. Der gebürtige Italiener, der bereits ein Jahr nach seiner Geburt mit seinen Eltern nach Mainz übersiedelte und dort schließlich 1911 die deutsche Staatsbürgerschaft annahm, verstand sich selbst als „Europäer von Geburt“. Für ihn war daher gerade nach den Erfahrungen der „zwölf Jahre“ unter dem selbsternannten „Heilbringer“ Adolf Hitler die Zukunft Europas wesentlich mit dem christlichen Glauben verknüpft, der wesentlich mystisch und politisch gleichermaßen ist. Am Ende der Neuzeit bedeutet Christsein aber – so Guardinis Überzeugung das Ausharren in der Einsamkeit des Glaubens.

 

Weitere Informationen zum Buch über Guardini: http://www.maxoberdorfer.de

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